CBD und therapieresistente Epilepsie: Was aktuelle Forschungen zeigen (Malta- und EU-Leitfaden 2026)

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Verständnis der therapieresistenten Epilepsie

Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die schätzungsweise 50–70 Millionen Menschen weltweit betrifft. Während viele Patienten gut auf antiepileptische Medikamente ansprechen, entwickeln etwa 30 % eine therapieresistente Epilepsie (TRE), was bedeutet, dass Anfälle trotz Versuchen mit mindestens zwei geeigneten Antiepileptika weiterhin auftreten.

Dies hat Forscher dazu veranlasst, alternative und ergänzende Therapien zu untersuchen, einschließlich pharmazeutischem Cannabidiol (CBD).

In Malta und in der gesamten EU ist das Interesse an CBD deutlich gewachsen, doch wissenschaftliche Belege müssen klar von Verbraucher-Wellness-Marketing getrennt werden.


Was ist Cannabidiol (CBD)?

Cannabidiol (CBD) ist eine nicht berauschende Verbindung, die in der Cannabis sativa Pflanze vorkommt.

Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) erzeugt CBD keine psychoaktiven Effekte. In regulierten medizinischen Kontexten wurden gereinigte CBD-Formulierungen zur Anfallsreduktion bei bestimmten schweren Epilepsiesyndromen untersucht.

Wichtiger Unterschied:

• Pharmazeutisches CBD (reguliert, verschreibungspflichtig)
• CBD-Wellnessprodukte im Einzelhandel (Lebensmittelergänzungsrahmen in der EU)

Diese sind nicht gleichwertig.


Was die Forschung untersuchte

Eine retrospektive Beobachtungsstudie bewertete ein standardisiertes 24 % CBD-Öl als Zusatztherapie bei Patienten mit therapieresistenter Epilepsie unterschiedlicher Ursachen.

Studienaufbau

Teilnehmer:

• 37 Patienten
• Medianes Alter: 16,1 Jahre
• Medianer Follow-up: 68 Wochen

Eingeschlossene Epilepsieformen:

• Epileptische Enzephalopathie (60 %)
• Fokale Epilepsie (24 %)
• Generalisierte Epilepsie (16 %)

CBD-Dosierung:

• Begonnen mit 5–10 mg/kg/Tag
• Bis zu 50 mg/kg/Tag titriert
• Sublingual verabreicht
• Angepasst an die klinische Reaktion


Ergebnisse zur Anfallsreduktion

Die Studie berichtete:

• 19 % der Patienten wurden anfallsfrei
• 73 % erfuhren eine Anfallsreduktion von mehr als 50 %
• 5 % zeigten weniger als 50 % Verbesserung
• 1 Patient brach die Behandlung aufgrund mangelnder Wirksamkeit ab

Diese Ergebnisse deuten auf eine bedeutende Reduktion der Anfälle bei der Mehrheit der Teilnehmer in diesem spezifischen klinischen Umfeld hin.


Sicherheit und Verträglichkeit

Die berichteten Nebenwirkungen waren im Allgemeinen mild und vorübergehend:

• Schläfrigkeit
• Verminderter Appetit

Beobachtet bei etwa 25 % der Patienten.

In dieser Kohorte wurden keine signifikanten Auffälligkeiten in den Blutparametern oder Leberenzymen festgestellt.


Wie dies in die breitere EU-Forschung passt

CBD wurde in randomisierten kontrollierten Studien besonders intensiv untersucht für:

• Dravet-Syndrom
• Lennox-Gastaut-Syndrom
• Tuberöse Sklerose-Komplex

In der Europäischen Union haben bestimmte gereinigte CBD-Formulierungen eine Zulassung im Rahmen verschreibungspflichtiger Medikamente erhalten.

Allerdings:

• Nicht alle Epilepsieformen sprechen gleich gut an
• Dosierung erfordert medizinische Überwachung
• Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen überwacht werden
• Leberenzymtests können in einigen Fällen erforderlich sein


CBD-Regulierung in Malta

In Malta:

• Verschreibungspflichtige Cannabinoid-Medikamente unterliegen strenger medizinischer Regulierung
• Handelsübliche CBD-Produkte unterliegen den EU-Vorschriften für Nahrungsergänzungsmittel
• Handelsübliches CBD ist nicht als Epilepsiebehandlung zugelassen

Patienten sollten verschriebene antiepileptische Medikamente niemals ohne medizinische Aufsicht absetzen.


Was das für Patienten in Malta bedeutet

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass standardisierte, medizinisch überwachte CBD-Formulierungen bei bestimmten Personen mit therapieresistenter Epilepsie Anfälle reduzieren können.

Allerdings:

• Die Evidenz bezieht sich auf regulierte medizinische Produkte
• Ergebnisse variieren von Person zu Person
• Verbraucher-CBD-Öle sind kein Ersatz für verschreibungspflichtige Therapien

Jeder, der CBD im Zusammenhang mit Epilepsie in Betracht zieht, sollte einen Neurologen konsultieren, der mit den EU-Cannabinoidvorschriften vertraut ist.


Wichtige Erkenntnisse

• Therapieresistente Epilepsie betrifft etwa ein Drittel der Patienten
• Klinische Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse für regulierte CBD-Formulierungen
• Die meisten Teilnehmer dieser retrospektiven Studie erlebten eine signifikante Reduktion der Anfälle
• Nebenwirkungen waren im Allgemeinen mild
• Regulierung und medizinische Überwachung sind unerlässlich

CBD bleibt ein aktives Forschungsgebiet in der Neurologie in ganz Europa.


Medizinische Infografik, die Forschung zu Cannabidiol (CBD) und therapieresistenter Epilepsie zusammenfasst, einschließlich Studienergebnissen, Sicherheitsprofil und EU-Regulierungsrahmen für Malta.

Bildungshinweis

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Cannabis Clinics Malta fördert keine illegalen Substanzen und macht keine therapeutischen Versprechen. Konsultieren Sie stets einen zugelassenen Gesundheitsfachmann, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.

Ist CBD in Malta legal? Erfahren Sie mehr in unserem Blogbeitrag hier.

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